Christian Pfeiffer
Digital Marketing Consultant und OKR-Coach, Columbus Interactive

„Arbeit sinnstiftender und erfüllender zu machen – das ist mein Ziel.“

Christian Pfeiffer, 35 Jahre alt, wechselte vor fünf Jahren von der Firmengruppe Liebherr zur Columbus Interactive. Er wollte erfahren, wie und wo gute Kommunikationsideen entstehen. Heute schafft er den Rahmen für ihre Umsetzung: Als Digital Marketing Consultant und OKR-Coach ist Chris für die Steuerung der Agentur mitverantwortlich.

Als Digital Marketing Consultant möchte Chris, wie die Kolleg:innen ihn nennen, die Kommunikation zwischen Menschen und Unternehmen einfacher und produktiver gestalten. Damit das nicht nur in Workshops auf Kundenseite gelingt, sondern auch intern, ließ sich Chris im September 2020 zusätzlich zum OKR-Coach weiterbilden.
OKR steht für „Objectives und Key Results“und ist ein beliebtes Management-Framework, das die Definition von Zielen mit Inhalten statt nur Umsatzzahlen anstrebt. Dahinter steht die Überzeugung, dass langfristiger Erfolg eine Sinnhaftigkeit braucht, der die Mitarbeiter:innen folgen können.


„Ich schaffe Räume, in denen Menschen ihre Perspektive ehrlich formulieren können.“

Wieso ist das nötig? „Die Leute stellen oftmals nicht die richtigen Fragen, hören sich gegenseitig nicht richtig zu“ erzählt Chris. Oftmals gehe es eher um Positionen und Egos statt um Inhalte. „Mit OKR schaffe ich den Rahmen dafür, dass Menschen gemeinsam entscheiden können und handlungsfähig werden.“

Im Februar 2020 begann bei Columbus Interactive die Einführung von OKR. Als OKR-Coach moderiert Chris nun einmal im Quartal einen Workshop im Leadership Team, der die Herausforderung für die folgenden drei Monate definiert. OKR hilft Columbus Interactive dabei, das Leitbild der Agentur in das tägliche Geschäft zu übersetzen.

Columbus war Chris auch schon während seines dualen BWL-Studiums bei KaVo/DANAHER ein Begriff. Doch dann entschied sich Chris für den Gang in die zentrale Unternehmenskommunikation bei Liebherr, weil ihn die große Konzernwelt reizte. Nach insgesamt sechs Jahren in Großkonzernen wollte Chris „mal mitkriegen, wie die Agenturen, die ich immer briefe, zu ihren Ideen kommen, einen Blick in die Blackbox werfen.“ Das freie kreative Denken, z.B. mit Design Thinking Methoden war im Konzernalltag selten an der Tagesordnung. Da fiel Chris Columbus wieder ein.


„Das unglaubliche Gefühl, die Erwartungen des Kunden zu übertreffen. Das passiert hier häufig.“

Eines seiner größten Highlights bei Columbus war deshalb auch Chris erste Ideenpräsentation vor dem Kunden Body & Soul. Als Chris und seine Kollegen das Design Konzept der neuen Website vorstellten, begannen die Augen der Kund:innen zu leuchten. „Sie sagten nicht nur „ja passt“, sondern ‘Das hätten wir uns nie vorstellen können, dass es so toll wird‘ erinnert sich Chris begeistert.

Inzwischen ist Chris knapp 5 Jahre hier und fühlt sich immer noch wohl. Das fängt schon beim entspannten Kleidungsstil an, der hier normal ist und im Konzern ein „No Go“ war. Vor allem aber schätzt Chris seine Kolleg:innen:„Wir sind mittlerweile eine kleine Family. Wir lachen viel, zum Beispiel, wenn die Agenturhündin Juna mal wieder besonders scharf um die Ecke rennt. Wir machen es uns hier jeden Tag sehr angenehm, haben immer eine gute Stimmung.“


„Wir können sehr hart miteinander diskutieren. Aber wir tragen uns nichts nach.“

Das bedeutet jedoch nicht, dass alle immer einer Meinung sind. Chris erinnert sich an das Gespräch mit Wolfgang, Geschäftsführer der Columbus Interactive GmbH, kurz vor der Einführung von OKR. Es ging um mögliche strukturelle Veränderungen im Rahmen der OKR-Umstellung:
„Die Diskussion war hart, aber nie aggressiv oder gegen jemanden, sondern FÜR etwas. Es ging immer um die Sache. Niemand verteidigt hier seine Position aufgrund von Ego, sondern weil er davon überzeugt ist, dass das die beste Lösung für das Problem ist,“ erzählt Chris. „Drei Tage später waren wir in einem anderen Workshop und wieder auf einer Wellenlänge. Das habe ich woanders noch nicht erlebt.“

Genau dieses Gefühl möchte Chris möglichst vielen Menschen und Unternehmen weitergeben. „Work-Life Balance bedeutet ja auch, zwischenmenschlich besser miteinander zu kommunizieren, um gut aus dem Tag heraus zu gehen.“
Wie beim OKR gilt auch für Chris: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
„Es bringt Dir nichts, wenn Du in Deine Strategie hineinschreibst, was Du alles verändern willst, Du musst es machen.“

Privat schmiedet Chris keine weitreichenden Pläne. „Ich gehe auch hier agiler heran“, grinst Chris. Was er sich aber schon wünscht, ist, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Deshalb hat er dieses Jahr seine Ausbildung zum Mountainbike-Guide begonnen. „Ich würde gern Touren leiten oder mich als Fahrtechniktrainer engagieren.“
Chris‘ wichtigstes Ziel steht ohnehin schon lange fest: Er möchte mit seinem dreijährigen Sohn soviel Zeit wie möglich verbringen und vor allem immer gut mit ihm kommunizieren.

Zur Columbus Interactive

Weitere motivierende Geschichten

„Komplexe Prozesse insgesamt machen mir Spaß. Das schlimmste ist für mich Langeweile.“ Ingrid Hirsch
Ingrid Hirsch
„Die richtige Portion Humor ist im Daily Business von großer Bedeutung.“ Dominik Deutelmoser
Dominik Deutelmoser